Steuervorteile beim Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage: Was können Sie absetzen?
Der Erwerb einer Wohnung als Kapitalanlage erfreut sich bei Investoren seit Jahren großer Beliebtheit. Langfristige Wertsteigerungen, laufende Mieteinnahmen und der Schutz vor Inflation machen Immobilien besonders attraktiv. Doch nicht nur die reine Investition zählt: Wer die steuerlichen Rahmenbedingungen richtig nutzt, kann seine Rendite deutlich erhöhen. In diesem Ratgeber erhalten Sie als Investor einen umfassenden Überblick über die steuerlichen Aspekte und erfahren, was die wichtigsten Absetzmöglichkeiten rund um den Wohnungskauf als Kapitalanlage sind.
Inhaltsverzeichnis

Warum steuerliche Aspekte beim Wohnungskauf entscheidend sind
Wer eine Wohnung gezielt als Kapitalanlage kauft, profitiert nicht nur von regelmäßigen Mieteinnahmen und potenzieller Wertsteigerung – auch das Finanzamt spielt mit. Denn über verschiedene steuerliche Regelungen lassen sich Investitions- und Unterhaltungskosten erheblich reduzieren. Schon beim Erwerb, während des laufenden Betriebs und selbst beim späteren Verkauf ergeben sich attraktive Absetzmöglichkeiten, die den Ertrag deutlich steigern können.
Die steuerlichen Vorteile greifen allerdings hauptsächlich dann, wenn die Immobilie nicht selbst bewohnt, sondern vermietet wird. Anleger erzielen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und verfolgen damit das Ziel, Einkünfte zu generieren. Dadurch dürfen sie zahlreiche Ausgaben wie Finanzierungskosten, Instandhaltung oder Abschreibungen steuerlich geltend machen. Für Eigennutzer hingegen sind die Möglichkeiten zur steuerlichen Entlastung stark begrenzt – gerade deshalb ist der Fokus auf Kapitalanleger so interessant.
Wer die steuerlichen Rahmenbedingungen kennt und klug nutzt, kann seine Rendite entscheidend verbessern.
Absetzmöglichkeiten beim Wohnungskauf
Beim Erwerb einer Wohnung als Kapitalanlage fallen neben dem reinen Kaufpreis verschiedene weitere Kosten an, die steuerlich relevant sind. Diese Kaufnebenkosten können Sie zwar nicht direkt von der Steuer absetzen, sie erhöhen jedoch die Basis für die jährliche Abschreibung (AfA). Zudem eröffnet Ihnen die AfA selbst eine wichtige Möglichkeit, die Anschaffungskosten der Immobilie über viele Jahre steuerlich geltend zu machen.
Grunderwerbsteuer
Beim Kauf einer Immobilie fällt einmalig die Grunderwerbsteuer an. Je nach Bundesland beträgt diese zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Zwar können Sie die Grunderwerbsteuer nicht direkt steuerlich absetzen, sie zählt allerdings zu den Anschaffungskosten und erhöht die Grundlage für die jährliche Abschreibung (AfA). Damit mindert sie Ihre Steuerlast indirekt über viele Jahre hinweg.
Kaufnebenkosten
Beim Wohnungskauf fallen neben dem Kaufpreis verschiedene Nebenkosten an, wie Notar- und Grundbuchgebühren, Maklercourtage sowie gegebenenfalls Bewertungskosten. Diese Ausgaben zählen zu den Anschaffungskosten und sind steuerlich relevant: Sie können die Kaufnebenkosten im Rahmen der AfA in Ihrer Steuererklärung abschreiben und so Ihre jährlichen Einkünfte aus der Vermietung der Eigentumswohnung steuerlich mindern.

Die Abschreibung (AfA) – so profitieren Kapitalanleger
Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ermöglicht es Ihnen, die Kosten für den Kauf einer Wohnung über mehrere Jahre steuerlich geltend zu machen. Bei Wohnimmobilien können Sie in der Regel jährlich einen festen Prozentsatz der Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Ausgabe ansetzen – die sogenannte lineare AfA.
Der Prozentsatz der linearen AfA liegt meist bei etwa 2 % – das bedeutet, Sie können rund 2 % des Kaufpreises pro Jahr von der Steuer absetzen. Bei besonders neuen oder modernen Gebäuden kann dieser Wert bis zu 3 % betragen. Die Abschreibung verteilt sich dabei über einen Zeitraum von etwa 33 bis 50 Jahren, abhängig von der geltenden Regelung für die jeweilige Immobilie.
Neuere Gesetze erlauben zudem für bestimmte Neubauten eine degressive AfA. Dabei können Investoren in den ersten Jahren nach dem Immobilienkauf einen höheren Prozentsatz abschreiben, wodurch die anfängliche Steuerersparnis größer ist. Im Laufe der Zeit verringert sich der Abschreibungsbetrag jährlich. Diese Methode lohnt sich vor allem für Investoren, die ihre Steuerlast in den Anfangsjahren deutlich senken möchten.
Welche Abschreibungsmethode für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Die richtige Wahl kann Ihre Steuerlast erheblich reduzieren und somit Ihre Rendite verbessern.
Sonderabschreibung
Darüber hinaus gibt es Sonderabschreibungen für besondere Vorhaben wie energetische Sanierungen und Denkmalschutzobjekte. Hier können Sie zeitlich begrenzt zusätzliche Beträge abschreiben und erhalten oft weitere steuerliche Erleichterungen.

Praxis-Tipp:
Ein professioneller Immobilienanbieter wie Property Income bringt das Wissen und die Datenquellen für fundierte Standortanalysen mit, die Sie als Einzelinvestor schwer überblicken können.
Absetzungsmöglichkeiten im laufenden Betrieb
Im laufenden Betrieb fallen für vermietete Wohnungen regelmäßig verschiedene Kosten an, um den Wert und die Vermietbarkeit der Immobilie zu erhalten. Diese Ausgaben können Sie steuerlich wirksam nutzen. So lassen sich laufende Kosten wie etwa Zinsen für Kredite, Verwaltungskosten oder Instandhaltungsmaßnahmen als Werbungskosten von der Steuer absetzen.
Durch eine geschickte Nutzung dieser Absetzungsmöglichkeiten können Sie Ihre laufende Steuerlast senken und damit die Rendite Ihrer Investition steigern.
Praxis-Tipp:
Property Income bietet Investoren ein breites Portfolio an modernen Neubauwohnungen, die eine stabile Wertentwicklung und eine zuverlässige Rendite versprechen.
Zinsen und Finanzierungskosten
Nicht nur beim Kauf, sondern während der gesamten Haltedauer Ihrer Immobilie können Sie die Finanzierungskosten absetzen. So lassen sich die Zinsen für die Kredite als Werbungskosten veranschlagen. Dazu zählen auch laufende Gebühren und Kosten, die für die Kreditaufnahme und -verwaltung anfallen. So mindern Sie als Investor direkt Ihre steuerpflichtigen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.
Vermietung
Ob Hausgeld, Verwaltergebühren, laufende Betriebskosten, Instandhaltungsmaßnahmen, Versicherungsprämien oder steuerliche Beratungskosten: Alle Ausgaben rund um die Verwaltung und Bewirtschaftung der Immobilie können Sie als Werbungskosten in Ihrer Steuererklärung angeben. Auch Ausgaben für Fachliteratur und Fahrten zum Objekt sind steuerlich absetzbar.
Renovierung und Sanierung
Weitere Steuervorteile ergeben sich durch die steuerliche Absetzbarkeit der Renovierungs- und Instandhaltungskosten beim Wohnungskauf. Investitionen in die Modernisierung der Immobilie oder Maßnahmen zur energetischen Sanierung sind grundsätzlich ebenfalls als Werbungskosten abziehbar, wenn sie den Erhaltungsaufwand betreffen. Größere bauliche Veränderungen, die als Herstellungskosten gelten, können dagegen teilweise über die Abschreibung erfasst werden. Kontrollieren Sie sorgfältig, welche Maßnahmen Sie in Ihrer steuerlichen Planung berücksichtigen können.
Praxis-Tipp:
Nehmen Sie für die Berechnung der Nettorendite den gesamten Investitionsbetrag für die Wohnanlage inklusive aller Kaufnebenkosten sowie möglicher Modernisierungen. Nur so erhalten Sie ein realistisches Bild.

Veräußerung, Spekulationsfrist und Gewinnbesteuerung
Wenn Sie Ihre Kapitalanlage später gewinnbringend veräußern möchten, spielt die Spekulationsfrist beim Verkauf von Immobilien eine wichtige Rolle. Dadurch ergeben sich weitere Absetzmöglichkeiten bei der Steuer.
Nach zehn Jahren im Bestand ist der Verkaufsgewinn für private Investoren steuerfrei. Bei einer früheren Veräußerung fällt auf den Gewinn die reguläre Einkommensteuer an. Eine weitere Ausnahme bildet die Selbstnutzung der Eigentumswohnung: Haben Sie die Immobilie im Verkaufsjahr und den zwei vorangegangenen Jahren selbst bewohnt, bleibt der Verkauf steuerfrei.
Praxis-Tipp:
Besteht die Wohnanlage aus besonders vielen Wohneinheiten, hilft eine externe Verwaltung auch dabei, Routine, Rechtssicherheit und Effizienz sicherzustellen.
Praktische Steuertipps: So holen Investoren das Maximum aus ihrer Steuererklärung
Der Wohnungskauf als Kapitalanlage bietet Investoren viele attraktive steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten:
- Nutzen Sie gezielt alle Absetzungsmöglichkeiten – sowohl beim Erwerb als auch im laufenden Betrieb.
- Führen Sie genaue Nachweise über sämtliche Ausgaben und lassen Sie unerlässliche Modernisierungen von Experten begleiten.
- Lassen Sie sich bei der Steuerklärung idealerweise von einem Steuerberater unterstützen, damit Sie kein Potenzial verschenken.
Durch clevere Aufteilung und Aktivierung von Kosten maximieren Sie Ihre steuerlichen Vorteile und damit die Rendite Ihrer Kapitalanlage.
Property Income unterstützt Sie als erfahrener Partner bei jedem Schritt einer Kapitalanlage in Eigentumswohnungen und entwickelt gemeinsam mit Ihnen nachhaltige Investmentstrategien.

Professionelle Unterstützung beim Investment in eine Wohnanlage
Die erfolgreiche Investition in eine Wohnanlage erfordert mehr als nur Kapital: Das Zusammenspiel aus fundierter Standortanalyse, ehrlicher Wirtschaftlichkeitsberechnung, realistisch kalkulierter Verwaltungskosten und klarer rechtlicher Rahmenbedingungen entscheidet über die Rentabilität und Sicherheit Ihrer Kapitalanlage.
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